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Praxisformat für Teams und Führungskräfte

KI-Workshop für Unternehmen

Ein gemeinsamer Arbeitstag, der aus diffusem KI-Interesse konkrete Anwendungsfälle, klare Leitplanken und einen belastbaren nächsten Schritt macht.

Das CADEE-Framework als Grundlage für einen strukturierten KI-Workshop

Vom ersten Prompt zur gemeinsamen Arbeitsweise

Viele Unternehmen haben bereits einzelne KI-Nutzer, aber noch keine gemeinsame Methode. Einige Mitarbeitende experimentieren mit ChatGPT, andere warten auf verbindliche Vorgaben. Führungskräfte sehen Potenzial, können Nutzen, Risiko und Aufwand aber noch nicht sicher gegeneinander abwägen. Genau dort setzt dieser Workshop an.

Wir arbeiten nicht mit einer langen Folienpräsentation und nicht mit abstrakten Zukunftsbildern. Die Teilnehmenden bringen reale Aufgaben aus ihrem Alltag mit. Daraus entwickeln wir sinnvolle Einsatzfelder, prüfen Daten- und Qualitätsrisiken und formulieren kleine Experimente, die nach dem Workshop tatsächlich gestartet werden können.

Was nach dem Workshop vorliegt

  • Eine priorisierte Liste echter Anwendungsfälle. Nicht jede Idee wird zum Projekt. Wir trennen schnelle Entlastung, strategisches Potenzial und ungeeignete Aufgaben.
  • Ein gemeinsames Vokabular für KI. Teams verstehen, was Sprachmodelle leisten, wo sie halluzinieren und warum Verantwortung nicht an ein System abgegeben werden kann.
  • Klare Regeln für Daten und Qualität. Wir halten fest, welche Informationen genutzt werden dürfen, welche Prüfung nötig ist und wo ein Mensch entscheiden muss.
  • Ein umsetzbarer nächster Schritt. Jede priorisierte Idee erhält einen Verantwortlichen, eine kleine Testfrage und ein sichtbares Erfolgskriterium.

CADEE gibt dem Tag Struktur

Der Workshop folgt fünf Ebenen. Sie helfen, Technik nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit Aufgaben, Entscheidungen und Menschen.

  1. C
    Context

    Welche Aufgabe, welches Ziel und welche Rahmenbedingungen bestimmen die Situation?

  2. A
    AI

    Welche Art von KI ist geeignet und welche Grenzen müssen alle Beteiligten kennen?

  3. D
    Decision

    Welche Entscheidung bleibt beim Menschen und wie wird das Ergebnis geprüft?

  4. E
    Execution

    Wie wird aus einer Idee ein kleiner, verantwortbarer Test im Arbeitsablauf?

  5. E
    Ethics

    Welche Folgen entstehen für Mitarbeitende, Kunden, Daten und Vertrauen?

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Vorbereitung

    Ziele und Teilnehmerkreis klären

    In einem kurzen Vorgespräch sammeln wir Erwartungen, vorhandene Werkzeuge und zwei bis vier typische Arbeitsaufgaben. So beginnt der Workshop bei eurem Alltag und nicht bei allgemeinen KI-Beispielen.

  2. Vormittag

    Verstehen, ausprobieren, Grenzen erkennen

    Die Gruppe erarbeitet ein belastbares Grundverständnis. Anschließend testen die Teilnehmenden eigene Aufgaben mit angeleiteten Prompts. Fehler, Unsicherheiten und Qualitätsfragen werden sichtbar dokumentiert.

  3. Nachmittag

    Anwendungsfälle bewerten und planen

    Wir vergleichen Nutzen, Datenrisiko, Integrationsaufwand und menschliche Verantwortung. Die stärksten Ideen werden in kleine Experimente übersetzt, die ohne Großprojekt starten können.

  4. Nachbereitung

    Ergebnisse festhalten

    Ihr erhaltet die priorisierten Anwendungsfälle, die vereinbarten Leitplanken und die nächsten Schritte in einer kompakten Dokumentation.

Für wen das Format passt

Der Workshop eignet sich für Geschäftsführung, Bereichsleitungen und operative Teams, die KI nicht nur diskutieren, sondern verantwortbar in den Arbeitsalltag bringen wollen. Besonders hilfreich ist er, wenn unterschiedliche Wissensstände zusammenkommen oder mehrere Abteilungen dieselbe Richtung finden müssen.

Das Format kann vor Ort oder online stattfinden. Gruppengröße, Dauer und fachlicher Schwerpunkt werden im Vorgespräch auf den konkreten Kontext abgestimmt.

Damit der Workshop nicht in einer Schublade endet

Ein guter Workshop erzeugt nicht nur Energie am Veranstaltungstag. Er schafft einen Übergang in den normalen Arbeitsrhythmus. Deshalb formulieren wir die ausgewählten Experimente so klein, dass ein Team innerhalb weniger Wochen eine echte Beobachtung machen kann. Statt „KI im Kundenservice einführen“ lautet der nächste Schritt zum Beispiel: zehn anonymisierte Standardanfragen mit einem klaren Prüfraster bearbeiten und Zeit, Fehlerarten sowie notwendigen menschlichen Aufwand dokumentieren.

Diese Beobachtungen helfen bei der nächsten Entscheidung. Ein Experiment kann erweitert, verändert oder beendet werden. Auch ein begründetes Nein ist ein wertvolles Ergebnis, wenn es teure Fehlentwicklung verhindert. Auf Wunsch besprechen wir nach der Testphase, welche Idee tragfähig ist und ob technische Beratung, Qualifizierung oder eine interne Richtlinie gebraucht wird.

Was wir bewusst nicht tun

Wir erklären kein einzelnes Werkzeug zur universellen Lösung und ersetzen keine rechtliche Beratung. Sensible Daten werden nicht ungeprüft in öffentliche Dienste eingegeben. Der Workshop verspricht auch keine automatische Produktivitätssteigerung. Er liefert eine gemeinsame Methode, mit der euer Unternehmen Nutzen und Risiken selbst nachvollziehbar bewerten kann.

Häufige Fragen zum KI-Workshop

Brauchen die Teilnehmenden technische Vorkenntnisse?

Nein. Die Übungen werden so vorbereitet, dass Fachwissen aus dem eigenen Arbeitsbereich wichtiger ist als Programmiererfahrung. Technische Teilnehmende können tiefer einsteigen, ohne dass die übrige Gruppe ausgeschlossen wird.

Ist der Workshop auch für Unternehmen ohne freigegebenes KI-Tool sinnvoll?

Ja. In diesem Fall arbeiten wir mit freigegebenen Beispieldaten und legen stärkeres Gewicht auf Auswahlkriterien, Datenschutz, interne Regeln und einen kontrollierten Pilotprozess.

Entsteht am Ende schon ein fertiges KI-System?

Nein. Das Ziel ist ein tragfähiger Startpunkt: priorisierte Anwendungsfälle, Regeln und Experimente. Ein produktives System benötigt je nach Aufgabe zusätzliche technische Umsetzung und Prüfung.

Kann das Format an unsere Branche angepasst werden?

Ja. Entscheidend sind eure realen Aufgaben, Begriffe und Risiken. Im Vorgespräch klären wir, welche Prozesse und Beispiele in den Workshop gehören.

Bringt eure KI-Ideen auf eine gemeinsame Arbeitsgrundlage.

In 30 Minuten klären wir Ziel, Teilnehmerkreis und den sinnvollsten Zuschnitt.

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